Die Kleinen werden von den Konzernen bei den Suchmaschinen verdrängt

Jede Homepage braucht Seitenbesucher, je mehr, desto besser. Speziell Betriebe, die Dienstleistungen oder Güter offerieren, sind Seitenbesucher und damit mögliche Käufer lebensnotwendig. Dabei ist es wie im echten Leben. Ein Laden in einer Lage, wo wenig Leute unterwegs sind, wird einfach nur schwach wahrgenommen und hat entsprechend wenig Kundschaft. Identisch verhält es sich mit einem Web-Shop, der bei Google bei entsprechenden Suchwörtern nicht auf der ersten Suchergebnisseite auftaucht und somit genauso schwach bis gar nicht wahrgenommen wird. Das erste, was einem dazu einfällt, ist, eine Suchmaschinenoptimierung entweder selbst in Angriff zu nehmen oder sie bei einer Agentur in Auftrag geben. Das ist aber in jetzigen Zeiten mit einem großen Arbeitsaufwand beziehungsweise erheblichen Kostenaufwand verbunden, zumal sich die Auswirkungen einer soliden Optimierung für Suchmaschinen erst Monate nach Beginn durch bessere Suchergebnis-Positionen bemerkbar machen. Da gibt es allerdings mittlerweile noch ein anderes Problem. Die großen Player im Internet-Geschäftsverkehr wie Amazon, ebay, zalando, otto, und viele mehr investieren große Summen in SEO- und Internetmarketingmaßnahmen, wobei kleine Shops schlicht nicht mithalten können, schlicht aufgrund der finanziellen Potenz. Wenn man bei der Suchmaschine Google Suchbegriffe aus Geschäftszweigen wie Kraftfahrzeug, Häuser und Grundstücke, Reise, Urlaub oder auch Unterhaltungselektronik eingibt, erhält man auf der 1. Suchergebnisseite nur große bis sehr große Händler, kleinere und möglicherweise hochwertigere Shops haben hier keine Chance. Was kann man tun? Meiner Ansicht nach haben kleinere Shops wesentlich bessere Möglichkeiten, wenn sie sich gewissermaßen spezialisieren. Also nicht die komplette Palette einer Branche anbieten, sondern nur einen Teilbereich an Gütern in ihr Warenangebot nehmen. Bspw. bei KFZ könnte das dann nur Komponenten aus dem Bereich der Autoelektrik oder Licht sein, entsprechend sollte man sich in seiner Branche Gedanken machen: Wo bin ich gut?  In welchem Segment habe ich sehr gute Einkaufspreise und kann mich von der Masse auch mit Beratung absetzen? Das könnte ein erfolgversprechender Weg sein, doch dazu muss man dann auch die passenden Suchworte ausfindig machen, die wohl weniger eingegeben werden, dafür aber auch weniger umkämpft sind. Gerade die kleineren Anbieter können sich aber auf die Suchmaschinen-Suche ausschließlich lange nicht mehr verlassen. Es müssen andere Vertriebskanäle entdeckt werden, um Webseitenbesucher und Käufer auf die WWW-Seite zu bringen. Dazu mehr in einem der nächsten Reports.